Die Kinder haben schulfrei, aber wohin mit den Kindern? Seit acht Jahren sorgt das Amt für Jugend und Familien am Buß und Bettag für eine Ganztagesbetreuung, um berufstätige Eltern an diesem Tag das Betreuungsproblem zu erleichtern.

In diesem Jahr hat die kommunale Jugendarbeit des Landkreises Main-Spessart wieder ein interessantes Tagesprogramm zum Thema: „Wir machen Zirkus“, für die Schulkinder ab 6 bis 12 Jahren zusammengestellt.

Angemeldet hatten sich über 60 Kinder und der große Sitzungssaal war gut gefüllt. Franz Winheim, geschäftsführender Beamter im Landratsamt begrüßte die Kinder und die anwesenden Eltern und Betreuer und übermittelte herzliche Grüße von Landrat Thomas Schiebel, der leider dienstlich verhindert war. Die Kinder wussten über die Tätigkeitsfelder im Landratsamt schon sehr gut bescheid. „Hier kann man ein Auto zulassen“ oder „Meine Mama arbeitet im Sozialamt, dort drüben, ich kann sie durch das Fenster sehen“.

Viele Kinder hatten auch in Heimatkunde gut aufgepasst, denn sie konnten an der Wand des Sitzungssaales genau das Wappen ihres Heimatortes erkennen. Das war auch ein guter Hinweis, aus welchen Orten die Kinder ins Landratsamt zum Kinder Mitbringtag gekommen sind. Von Arnstein bis Frammersbach und von Rieneck bis Marktheidenfeld was das Einzugsgebiet für die Anmeldungen. „Dass an solchen Tagen der Betreuungsbedarf sehr hoch ist, beweist die lange Warteliste von Kindern, die aus organisatorischen Gründen leider nicht berücksichtigt werden konnten“, stellte Kreisjugendpfleger Bernhard Metz fest.

Nach dem Besuch im Landratsamt ging es dann in Reih und Glied Richtung Erwin-Ammann-Sporthalle. Dort hatte Zirkuspädagoge Klaus Schreiber und sein Team schon die Halle in eine Zirkusmanege verwandelt. An zahlreichen Stationen übten die Kinder verschiedene Zirkustechniken ein. Ausgelassen konnten sich die Kinder in der großen Halle austoben und ihren Bewegungsdrang ausleben. Konzentration war dann wieder beim Seilspringen, Jonglieren, Akrobatik, Kugellaufen, Pyramidenbau, Diabolo, Poi schwingen und vieles mehr gefordert.

Bei der Abschussshow konnte jedes Kind seinen Lernerfolg, unter großen Beifall der Gesamtgruppe vorstellen.

Kreisjugendpfleger Bernhard Metz möchte dieses Angebot auch im nächsten Jahr wieder durchführen. Nach seiner Meinung entspannt dieses Angebot die Familienlogistik berufstätiger Eltern und ist ein wichtiger Baustein in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

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